Melanie Buhl

Autorin

Kategorie: Aktuelles (Seite 2 von 8)

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Ich hab’s echt getan und mich auch bei Instagram angemeldet. Momentan ist das alles noch ein wenig verwirrend. Aber ich hoffe, bald auch mit diesen ganzen Funktionen klar zu kommen 😅.

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Der Countdown lĂ€uft …

Mein Ruma-Projekt ist in das nĂ€chste Level aufgestiegen😉

Textblock und Cover sind fertig. Jippieeee!
Der Probedruck ist in Auftrag gegeben. Nun heißt es warten …

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Ruma … und es geht voran

Es gibt so Tage, die sind einfach schöner als andere!
Mein Tag begann heute mit einem wunderbaren Telefonat 😍!
Meine liebe Lektorin Michaela Schreier hat mir heute frĂŒh so ein tolles Feedback zu meinem Manuskript gegeben, dass ich den ganzen Tag schon wie auf Wolken schwebeđŸ™†â€â™€ïž
Und weil das so ist, kommt hier fĂŒr euch (oben im Bild) der erste Satz des 1.Kapitels.

 

***

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Adventskalender 2018

Im Laufe des vergangenen Jahres sind mir oft Zitate bekannter Schriftsteller und Autoren ins Auge gesprungen.
Die meisten, die dicke BĂŒcher und lange Geschichten verfassen, hinterlassen ihrer Leserschaft auch kurze, oft zum Nachdenken anregende Lebensweisheiten.

Die, die mir am besten gefallen haben, habe ich fĂŒr euch gesammelt und in diesem Adventskalender zusammen gestellt.

Ab 1. Dezember werde ich hier jeden Tag ein Zitat posten. Schaut gern immer mal wieder herein!

Ich wĂŒnsche euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit!

FĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Ansicht, einfach auf das Bild klicken!

Die Zeit – wie sie uns in Geschichten begegnet und welche Möglichkeiten sich uns als Autoren auftun

Hier zum Nachlesen mein Beitrag zur Creativo Herbstlesung
in der Stadtbibliothek Duderstadt am 5. Oktober 2018:

Zeit – sie kann quĂ€lend langsam vergehen, bis zum gefĂŒhlten Stillstand und in einer anderen Situation rasend schnell an uns vorbeirauschen. Jeder kennt das!

Aber was genau ist denn nun die Zeit? Albert Einstein, der große Experte fĂŒr Zeit und Raum, sagte ganz pragmatisch: Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
Aber ist es so einfach? Ich hab mal versucht, dem PhÀnomen Zeit auf den Grund zu gehen.

Bei Wikipedia steht: Die Zeit ist eine physikalische GrĂ¶ĂŸenart…. Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen GrĂ¶ĂŸen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung.

Wenn man der RelativitÀtstheorie folgt, dann ist auch das zu kurz gegriffen, denn Zeit ist nicht nur eine Abfolge, sondern bildet mit dem Raum eine vierdimensionale Raumzeit.

Albert Einstein erklĂ€rte die RelativitĂ€t so: Wenn man zwei Stunden lang mit einem MĂ€dchen zusammensitzt, meint man, es wĂ€re eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wĂ€ren zwei Stunden. Das ist RelativitĂ€t

Zeit definiert sich also darĂŒber, was man macht und wie man sein Tun gerade empfindet. Zeit vergeht fĂŒr jeden und in jeder Situation anders.

Steigt man noch tiefer in die moderne Physik ein und beschÀftigt sich mit der Quantenmechanik, dann wird es noch verwirrender. In diese Bereiche möchte ich jetzt aber nicht eintauchen, da ich es selbst, wenn auch sehr interessant finde, nicht völlig verstehe.

Ich möchte mich bei der Betrachtung der Zeit auf die Ebenen beschrĂ€nken, die uns Autorinnen und Autoren zur VerfĂŒgung stehen. Denn Francis Bacon, ein englischer Philosoph, sagte: BĂŒcher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.

Oder um es mit Thomas Carlyles (schottischer Essayist und Historiker) Worten zu sagen: In BĂŒchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.

Wir haben in unseren Geschichten, Gedichten und Romanen eine schier unendliche FĂŒlle an Möglichkeiten mit der Zeit zu spielen.
Wir können unsere Leser in vergangene und zukĂŒnftige Welten entfĂŒhren, wir können mĂŒhelos hin und her springen und je nach ErzĂ€hlperspektive von Geschehnissen, die an vielen verschiedenen Orten gleichzeitig ablaufen, berichten.

Die Protagonisten, die wir erschaffen und die Welten in denen sie leben, können nahezu unsterblich werden. Zumindest so lange sie von Menschen gelesen werden. FĂŒr sie spielt Zeit keine Rolle.
Nehmen wir als Beispiel Karl Mays Winnetou. Ihn kennt fast jeder, auch wer die BĂŒcher nie gelesen hat. Ich hab so manche TrĂ€ne vergossen, als er im letzten Band starb! Aber – ich kann seine Zeit zurĂŒckdrehen und seine Geschichte wieder und wieder von vorn lesen. Er stirbt nicht wirklich, denn in meinem Kopf bleibt er stets lebendig und somit zeitlos.
Auch seine Welt geht nie unter, mögen die Weißen in den BĂŒchern noch so hart mit den Indianern umgehen.
Ebenso ist Tolkiens Welt Ea, in der auch Mittelerde liegt und in der wiederum Der Herr der Ringe, Der kleine Hobbit oder Das Silmarillion spielen, fĂŒr Leser und Fans unvergĂ€nglich. Hogwarts, Avalon, Tatooine, phantastische Welten aller erdenklichen Arten, die Liste der Beispiele könnte jeder fĂŒr sich endlos fortsetzen.
Die Zeiten, in denen diese Geschichten spielen, empfinden wir, wenn wir in die Geschichten eintauchen, fĂŒr eine Weile auch als unsere Zeiten. Selbst wenn die betreffende Zeit nicht nĂ€her definiert ist. Bei Star Wars heißt er nur: Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Obwohl lediglich der Ort fremd ist, empfinden wir auch die Zeit als fremd. Und auch wenn es heißt: vor langer Zeit, meinen doch die meisten, das Sci-Fi-WeltraummĂ€rchen wĂŒrde in der Zukunft spielen.

Gerade in der Science-Fiction haben wir grandiose Möglichkeiten mit der Zeit zu spielen. Wir können nicht nur unsere Leser in verschiedene Zeiten und an ferne Orte fĂŒhren, sondern auch unsere Protagonisten auf Zeitreisen schicken. In die Zukunft, in die Vergangenheit und auch immer wieder hin und her. Die sich hier ergebenden Verwirrungen und wie vielfĂ€ltig Autoren sie lösen, finde ich sehr spannend. Zum Beispiel: was könnte passieren, wenn jemand in die Vergangenheit reist, seine eigene Großmutter heiratet oder seinen Urgroßvater umbringt?
Oder anders herum, wenn jemand in die Zukunft reist und die Lottozahlen von der nĂ€chsten Woche erfĂ€hrt? Ganz knifflig wird es, wenn jemand in die Zukunft nach seinem eigenen Tod reist, seine Todesursache erfĂ€hrt, dann wieder ein StĂŒck zurĂŒckreist und seinen Tod verhindert?
Ich muss aber manchmal auch Star Treks Captain Janeway vom Raumschiff Voyager recht geben: Solche Zeitparadoxien können zu Kopfschmerzen fĂŒhren.

Was bedeutet das fĂŒr uns Autorinnen und Autoren?
Wir haben eine gewisse Verantwortung gegenĂŒber unseren erschaffenen Figuren und Welten. Wir mĂŒssen sehr darauf achten, dass sie und ihre Handlungen im Rahmen ihrer eigenen Zeit und physikalischen Gesetze logisch sind. Unrealistische bzw. unlogische HandlungsstrĂ€nge machen beim Lesen keinen Spaß.
Nehmen wir als Beispiel Harry Potter. Die Zauberer in seiner Welt, die ja eigentlich nur eine Welt innerhalb unserer Welt ist, sind trotz Magie nicht allmĂ€chtig. Alle Zauber, die sie verwenden, folgen ihren eigenen, ich nenne sie mal: Rowling’schen Gesetzen. Tote können nicht wieder lebendig werden und manche Dinge, wie Rons Zauberstab, lassen sich einfach nicht reparieren.

Logische und realistische Figuren und Welten bleiben den Lesern in deutlicherer Erinnerung und können auch reale Zeiten ĂŒberdauern.
Dabei ist es unerheblich, ob der Protagonist leidet, stirbt oder sogar seine Welt untergeht. Ja, es fĂŒhrt mitunter zu einem sehr viel bleibenderen Eindruck, wenn die Geschichten kein Happy-End haben!

Einige Protagonisten spekulieren selbst ĂŒber das Wesen der Zeit. Als Abschluss möchte ich hier erneut aus Star Trek zitieren. Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise D und E sagte: Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit wĂŒrde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser GefĂ€hrte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich … sind wir alle nur sterblich.

 Melanie Buhl, zur Herbstlesung der Creativo 2018

Weil wir in diesem Jahr eine Anthologiepause eingelegt haben,
haben wir die Texte der Herbstlesung in einer kleinen BroschĂŒre zusammengefasst.
Sie konnte nach der Lesung fĂŒr 2,-€ erworben werden.

Es gibt noch ein paar Restexemplare!
Wer alle BeitrÀge, Geschichten und Gedichte noch einmal lesen möchte,
der kann die Hefte zzg. Versand bei mir bestellen.
Nur solange der Vorrat reicht!

 

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Geheimnis gelĂŒftet

Jetzt ist es endlich raus! Das Geheimnis, um wen oder was es in meinem neuen Roman geht, habe ich nun endlich gelĂŒftet!

Nachdem ich ungefÀhr vier Jahre an der Idee gefeilt, seitenweise Notizen gemacht und wieder verworfen habe, durfte ich vor einigen Wochen sagen: das Manuskript von 200 Normseiten ist fertig!
Naja … fertig soweit, dass momentan einige Testleser damit beschĂ€ftigt sind, mir ein Feedback zu geben, sowie Schwachstellen und Plot-Fehler aufzuzeigen. Und dann geht’s selbstverstĂ€ndlich noch zu meiner Lektorin …

Ja, aber worum geht es?

Wie ich schon einige Male angedeutet habe, geht es um eine regionale Sagengestalt. Eigentlich um mehrere 😉

Es ist … tadadaaaa …
die Rhumenixe
Ruma.
Und in weiteren Hauptrollen: der Riese Romar und der RĂŒdershĂ€user Mahnehund mitsamt seinem Herrn.

Inspiriert wurde ich bei einem der unzÀhligen SpaziergÀnge an der Rhumequelle. Dort hÀngt eine kleine Tafel, auf der mit wenigen SÀtzen die Geschichte der traurigen Nixe, die der Quelle den Namen gab, zu lesen ist.

Diese Geschichte ist sehr kurz und ließ mir vieeel Platz fĂŒr eigene Gedanken, Fantasien und Inspirationen. Warum ist das alles so gekommen? Warum nicht anders? Was passierte danach? Alles Fragen, die mich zum Schreiben motivierten.

Immer wieder bin ich zum Ort des Geschehens, der Rhumequelle gepilgert und hab Ruma nachgespĂŒrt. Wie hat sie gelebt? Hatte sie Eltern, Geschwister, Freunde? Wie hat sie die einzelnen Geschichten und Begebenheiten erlebt?

Wenn ich an der Quelle saß und ganz still war, dann kamen die Ideen ganz von allein, als wĂŒrde Ruma mir dort ihre eigene Geschichte erzĂ€hlen … es ist ein sehr mystischer Ort. Voller Magie …

Wer die Rhumequelle noch nicht kennt, sollte einmal dort hin wandern. Es lohnt sich, wie man auf dem Bild oben sieht!

Ja ­ und vor ein paar Tagen habe ich dann bei einer Lesung in Rhumspringe, den Landfrauen vom Rhumetal aus meiner Ruma vorgelesen. Sie, die die Originalgeschichte der Ruma in- und auswendig kennen, haben aufmerksam meiner Geschichte gelauscht. Sie sind sehr gespannt wie es weiter geht und möchten informiert werden, sobald das Buch erscheint.

Das wird aber leider noch ein bisschen dauern.
Wenn meine Testleser fertig sind, dann geht das Manuskript an meine Lektorin. Wenn alle Korrekturen und VerÀnderungen gemacht sind, folgt die Gestaltung des Covers und das Setzen des Textes vom Verlag.

Ich hoffe, dass einmal viele Leser Gefallen an Ruma finden werden.
Und wer weiß … vielleicht kommen diese Leser dann in unsere schöne Heimat, ins Eichsfeld, um selber auf den Spuren von Ruma zu wandeln …

Ich wĂŒrde mich sehr darĂŒber freuen, und Ruma auch!

 

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Pseudonyme fĂŒr Autoren

Jeder von uns kennt BĂŒcher, die nicht unter dem echten Namen des jeweiligen Autors oder der Autorin veröffentlich wurden. Mark Twain zum Beispiel hieß in Wahrheit Samuel Langhorne Clemens. Habt ihr das gewusst?
Manchmal lassen die Namen nicht gleich erkennen, ob die BĂŒcher von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurden. Bekanntes Beispiel ist J.K. Rowling.
Warum nutzen manche also ein Pseudonym? Ist es sinnvoll und welche Dinge muss man dabei beachten, wenn man selber unter Pseudonym schreiben möchte?

Die GrĂŒnde fĂŒr ein Pseudonym

Die GrĂŒnde um ein Pseudonym zu nutzen sind sehr vielfĂ€ltig. Vielleicht klingt der Realname nicht besonders gut, ist langweilig oder passt nicht zum Genre. Wer kauft denn Thriller von Gretchen MĂŒller?
Oder der Autor möchte sich und sein Umfeld schĂŒtzen. Wer möchte schon mit blutigen Metzeleien in Horrorgeschichten in Verbindung gebracht werden, wenn man im wahren Leben eine sanfte Krankenschwester ist?
Oder die erotikschreibende Erzieherin? Auch sie passt oft nicht in die Vorstellung der Menschen.
Manchmal sind Namen einfach zu lang oder schwer zu merken.
Auch gezieltes Marketing ist oft ein Grund fĂŒr ein Pseudonym oder zu mindestens fĂŒr eine Abwandlung des Namens. Mit dem Pseudonym J.K. Rowling wurde versucht, die Zielgruppe nicht einzuschrĂ€nken. Der Bloomsbury-Verlag wollte damals verhindern, dass nur MĂ€dchen die Harry Potter BĂŒcher lesen wĂŒrden.
Dann gibt es noch die Autoren die AusflĂŒge in andere Genres machen und nicht mit ihren anderen Werken verwechselt werden möchten. Zum Beispiel die Kinderbuchautorin, die auch Horrorgeschichten schreibt. Oder der seriöse Sachbuchschreiber, der neben der trockenen Physik auch fantastisches Sci-Fi verfasst. Beide schĂŒtzen mit dem Pseudonym ihre ursprĂŒngliche Arbeit.
Die Liste der GrĂŒnde ließe sich noch lang fortsetzen.

Was fĂŒr Arten von Pseudonymen gibt es?

Es gibt geschlossene und offene Pseudonyme.
Bei einem geschlossenen Pseudonym weiß niemand, wer sich dahinter verbirgt. Mit Ausnahme vom Verlag, dem Finanzamt usw. Diese Personenkreise sind meistens zu strengem Stillschweigen verpflichtet. Es gibt Promis die gerichtlich gegen die Nennung ihres wahren Namens vorgehen – Atze Schröder ist ein bekanntes Beispiel.
Es ist jedoch sehr schwer ein geschlossenes Pseudonym fĂŒr immer geschlossen zu halten. Irgendwann findet immer jemand heraus, wer sich dahinter verbirgt.

Bei offenen Pseudonymen, ist der reale Mensch dahinter bekannt. Auch wenn man mit dieser Information sparsam umgeht, können Interessierte den Namen und die IdentitÀt erfahren. Die meisten wissen heute, unter welchem Pseudonym Norma Jean Baker bekannt wurde.

Das Pseudonym kann man sich prinzipiell einfach ausdenken und etwas wĂ€hlen, dass einem gefĂ€llt oder zum Genre passt. Aufpassen sollten man allerdings, dass es den Namen, auch in einer Ă€hnlichen Schreibweise, nicht schon gibt. Als „Astrid Lundgren“ oder „K.J. Rowling“ sollte man es lieber nicht versuchen. Das könnte Probleme geben.

Die rechtliche Sache

Ein anderes Problem mit Pseudonymen ist, dass in Deutschland eine Impressumspflicht besteht. In einem Buch, auf einer Website oder in Sozialen Medien muss eine „ladungsfĂ€hige Adresse“ angegeben sein. Wenn man ĂŒber einen Verlag veröffentlicht, kann das der Name des Verlages sein. Denn dort muss man ja die wahre IdentitĂ€t des Autors ohnehin kennen. Beim Selfpublishing ist das schon schwieriger. Es gibt aber Pseudonym-Services die in diesem Fall weiterhelfen können.

Neueste Änderung: Im Februar 2018 entschied ein deutsches Gericht, dass Facebook auch die Nutzung eines Pseudonyms zulassen muss. Es soll damit die PrivatsphĂ€re der Menschen geschĂŒtzt werden. Facebook gibt nĂ€mlich die Daten seiner Nutzer an andere Institutionen in den USA weiter, und das ist nicht im Sinne der deutschen DatenschĂŒtzer. Hoffen wir, dass Facebook in diesem Punkt keinen Widerspruch einlegt und womöglich noch recht bekommt.

Nicht verwechseln sollte man das Pseudonym mit einem KĂŒnstlernamen, der steht nĂ€mlich auch im Personalausweis. Mit einem eingetragenen KĂŒnstlernamen kann man auch VertrĂ€ge unterzeichnen oder ein Konto eröffnen.

Fazit

So, nun schreibt unter eurem realen Namen oder unter eurem Pseudonym; Hauptsache ihr schreibt!
Ich selber nutze seit einiger Zeit auch ein Pseudonym, weil ich nebenbei noch in einem gĂ€nzlich anderen Genre schreibe. Ich habe allerdings noch nichts davon veröffentlicht und ĂŒberlege noch, ob ich es offen oder geschlossen handhaben werde.

 

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Lesung im „Theater der Nacht“ in Northeim

Am 9. Februar 2018 waren meine liebe Kollegin Michaela Schreier und ich eingeladen, um im „Theater der Nacht“ in Northeim aus unserer Fachwerkanthologie „FachwerkgeflĂŒster aus dem Eichsfeld und anderswo“ zu lesen.
Nachdem unsere Lesung aus den „Mordsgeschichten“ im vergangenen Jahr so gut bei den Northeimern angekommen ist, waren wir nur allzugern bereit, uns wieder auf die Reise ins nahegelegene Northeim zu machen.

Was soll ich euch sagen? Es war eine fantastische Lesung!

Volles Haus und stimmiges Ambiente umrahmten unsere FachwerkgeflĂŒster-Geschichten.

Einige der Zuhörerinnen und Zuhörer kannten wir bereits vom letzen Mal.
Und es waren auch einige liebe Freunde gekommen, die ich zum Teil schon sehr lange nicht gesehen hatte.

 

Zum Auftakt habe ich das Fachwerkgedicht „Jahrhundertleben“ von Barbara Merten gelesen.

Dann las Michaela ihre Geschichte „WĂ€chter der Nacht“, die ihren Ursprung im Theater der Nacht hat.

Dann kam ich wieder an die Reihe und las meine „Göttliche Vergesslichkeit“.

Weil wir danach noch ein paar Minuten Zeit hatten, und unsere GĂ€ste nach mehr verlangten, haben wir uns spontan entschlossen, noch einen Beitrag aus dem „FachwerkgeflĂŒster“ zu lesen.

Die Wahl fiel auf die Geschichte unseres lieben Kollegen Claus Ludwikowsi alias Scharfrichter Hans Zinke, „BrĂŒcken“.

Alle unsere Geschichten kamen sehr gut an, der Applaus war berauschend!!!

Frau Gottschalk bemerkte noch einmal anerkennend, dass wir nicht nur unsere Geschichten gelesen hĂ€tten, sondern auch eine kleine Auswahl unserer Creativo-Kollegen. Das wĂŒrde fĂŒr die gute Gemeinschaft innerhalb unserer Autorengruppe sprechen. FĂŒr uns war es eine Ehrensache auch andere „zu Wort kommen“ zu lassen. Aber wir haben uns ĂŒber ihr Lob gefreut!

Danke an Frau Gottschalk und das Team des LiteraturcafĂ©s und natĂŒrlich an unsere Zuhörerinnen und Zuhörern.
Es hat uns viel Spaß gemacht und wir kommen gern wieder

Rezension „VerhĂ€ngnisvolle Gnade“ von Maria Göthling

Dieses Buch habe ich bei einer Lesung mit Widmung der Autorin gekauft. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich es dann endlich gelesen habe, denn ich hatte noch einige andere, zum Teil geliehene BĂŒcher, zu lesen die Vorrang hatten.

Klappentext:

Die Fee Alana hat ihre Schwester Relindis im Kampf besiegt. Doch sie kann sie nicht töten, sondern schenkt ihr das Leben. Fortan versucht Relindis sowohl in die Feen-, wie auch in die Menschenwelt Kummer und Leid zu bringen. Alana will das Böse abwenden, aber kann das gelingen?

„VerhĂ€ngnisvolle Gnade“, ein Buch voller Mystik, ist fĂŒr Leser(innen) ab dem zehnten Lebensjahr gedacht. Obwohl es mĂ€rchenhafte ZĂŒge besitzt, ist es doch kein MĂ€rchenbuch. Es will sowohl jugendliche wie auch erwachsene Leser erreichen. Schlagen Sie es auf und sehen Sie selbst 


Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es enthÀlt zehn Geschichten, die unterschiedlich lang, zum Teil noch in mehrere Kapitel aufgeteilt sind. Das liebevoll gemachte Buch wird aufgelockert durch einige sehr schöne Bilder des Malers und Autors Paul Anides.

Die Geschichten selbst sind mystisch und mÀrchenhaft geschrieben. Manche mit einem Schuss Lebensweisheiten garniert. Magie spielt in allen Geschichten eine Rolle. Eingefasst sind sie in die Rahmenhandlung um die beiden Feenschwestern Relindis und Alana und deren klassischem Kampf zwischen Gut und Böse. Die Geschichten selbst sind aber trotzdem sehr unterschiedlich, sodass keine Langeweile aufkommt.

Am besten hat mir „Heimreise im November“ gefallen. Diese Geschichte ist ziemlich spannend und auch etwas gruselig.

Auch wenn das Buch ab 10 Jahren empfohlen wird, denke ich, dass es besonders Erwachsene anspricht, die gern mÀrchenhaft, mystisches lesen.

„VerhĂ€ngnisvolle Gnade“ von Maria Göthling
Fabuloso Verlag, ISBN: 978-3945346464
Taschenbuch: 303 Seiten, Preis: 12,80€

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