Autorin

Autor: Melanie Buhl (Seite 1 von 13)

Lesung bei der AWO in Duderstadt

Für Samstag den 11. März 23 war ich von der AWO Duderstadt eingeladen worden in deren Räumlichkeiten aus meiner Ruma zu lesen.
Es war eine sehr schöne Lesung und den Worten von Stefan Kanig von der AWO auf Instagram ist nichts hinzuzufügen … außer: vielen Dank für die Einladung, den netten Empfang, die tolle Organisation und ein herzliches Danke den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern.

Die „awo_trialog_duderstadt
Trialog Bürgertreff Duderstadt“ schreibt auf Instagram:

Am Samstag war die regional bekannte Autorin Melanie Buhl zu Gast im AWO Bürgertreff und hat aus ihrem Roman RUMA gelesen.
16 anwesende Personen konnten von 11 bis 12 Uhr ihrer Lesung gespannt zu hören und anschließend Fragen an die Autorin stellen. Zur Verpflegung gab es Kaffee & Kuchen. Es herrschte auch nach der Lesung noch eine tolle Stimmung, sodass viele Gespräche noch bis 13 Uhr geführt wurden!
Die Zusammenarbeit soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden! Vielen Dank an alle Anwesenden! Wir freuen uns auf weitere Lesungen!

#awo #bürgertreff #trialog #lesung #lesezeit #freude #spaß #kuchen #kaffee #mitarbeiter #samstag #melaniebuhl

Hier gibt es ein paar schöne Fotos von der Lesung. Für eine größere Darstellung einfach auf die Bilder klicken.

Wer sich über an der AWO im Allgemeinen und über die speziellen, sehr interessanten Angebote in Duderstadt informieren möchte, kann gern mal auf der AWO Duderstadt Website vorbeischauen.

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Ich bin wieder da!

Lange Zeit gab es hier auf meiner Website keine neuen Nachrichten von mir. Vielleicht hast du meine Beiträge ja schon vermisst. Das tut mir sehr leid, aber nun bin ich wieder da!

Es gab Dinge in meinem Leben, die sehr viel wichtiger waren, als Arbeit, SocialMedia und Co, selbst als Bücher und Schreiben. Sie forderten meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit.
Ich habe in dieser Zeit eine Menge über das Leben und was und wer für mich wirklich wichtig ist, gelernt.
Vielleicht werde ich einiges davon in neue Geschichten einfließen lassen. Mal sehen, wo mich die SchreibMuse hintreibt.
Ich hoffe, dass es eine so lange Durststrecke nicht wieder geben muss.

In der folgenden Galerie findet du einiges aus der vergangenen Zeit, was mich berührt hat. Schau doch mal rein. Zum vergrößern der Bilder einfach drauf klicken;

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Im Januar an der Rhumequelle

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn momentan in meiner Bücherwelt (mangels Lesungsmöglichkeiten ) nicht viel los ist 😢, möchte ich euch ein paar sehr schöne aktuelle Bilder von der Rhumequelle nicht vorenthalten.

Auch wenn kein Schnee liegt und die Landschaft in einem tristen Grau daherkommt, ist die Rhumequelle mit ihrem grandiosen Grün eine echte Augenweide.
Die Bilder sind übrigens nicht bearbeitet.

Für eine größere Ansicht einfach auf die Bilder klicken.

Ich plotte zur Zeit an einer neuen Idee für einen Roman, mal sehen, was daraus wird. Ich werde berichten, wenn es konkreter wird🤩

Liebe Grüße und lasst den Kopf nicht hängen, der Frühling naht…
Melanie Buhl

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Frostige Spuren – Neue Anthologie der Creativo

Auch wenn wir in den vergangenen Monaten keine Lesungen vor Live-Publikum halten konnten, waren wir doch nicht untätig.
Zahlreiche Creativo-Autorinnen und -Autoren haben zum Thema „Frostige Spuren“ Kurzgeschichten und Gedichte verfasst, die nun in unserer 9. Anthologie erschienen sind.

Ich selbst habe eine mystisch, düstere, und leicht gruselige Geschichte dazu beigetragen. Sie heißt „Staub zu Staub“.

Wie immer ist unser neuestes Werk direkt bei mir und bei den beteiligten Autorinnen und Autoren, sowie beim Verlag und im Buchhandel erhältlich. Natürlich auch über Amazon.

Wir würden uns sehr über Feedback freuen, wenn ihr es gelesen habt.
Und wer weiß … vielleicht könnt ihr uns ja doch noch live erleben.
Die Planungen für eine Lesung laufen und ich werde den Termin, wenn er fest steht, hier veröffentlichen.

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Frostige Spuren

Anthologie
Herausgeber: Creativo – Initiativgruppe für Literatur, Wissenschaft und Kunst

Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2021
168 Seiten
Preis: 9,80 €
ISBN: 978-3-949150-05-0

Verlag: Fabuloso Verlag, Bilshausen

Bestellungen: Direkt bei mir oder bei Amazon.

 

Frostige Spuren – Creativo Anthologie
Spuren – wir finden sie in allen Bereichen des Lebens. Oft wandeln wir auf denen, die andere hinterlassen haben. Aus Gewohnheit, Bequemlichkeit oder aus Überzeugung stecken wir in festgefahrenen Spuren und meinen, sie nicht verlassen zu können. Es erfordert Mut, neue Wege zu gehen – im Besonderen, wenn sie abseits der gewohnten Spuren zu liegen scheinen. Aber vertraute Spuren geben auch Halt und verhindern, dass wir uns in den Wirren des Lebens verlieren. Spuren führen uns zu zahlreichen Abgründen oder Höhen des Daseins. Folgen Sie uns für ein paar fesselnde und/oder entspannte Momente auf unseren „Frostige Spuren“. Sie sind vielfältig in ihrer Art und in ihren Zielen.

Aus grauer Vorzeit kommend, weisen sie uns verschiedene Wege in die Zukunft. Wir haben die Wahl, ihnen zu folgen oder neue zu legen.
Denn auch wir hinterlassen Spuren – sichtbar für die Menschen, die jetzt mit uns leben, ebenso wie für kommende Generationen. Manche werden sich als falsch erweisen, andere als richtig – immer relativ gesehen, aus der Perspektive des Betrachters heraus.
In diesem Buch haben sich die Autorinnen und Autoren der Creativo mit Spuren der frostigen Art beschäftigt. Unsere Geschichten und Gedichte zeigen zum Beispiel Spuren menschlicher Abgründe auf und beleuchten die Frostigkeit ebenso wie den Humor, den man in Spuren finden kann.

Melanie Buhl

Es wirkten mit: Melanie Buhl, Maria Göthling, Gertrud Keitel, Barbara Merten, Dr. Walter Kiefl, Manfred Piepiorka, Marianne Stegmaier, D.W. Grobe, Michaela Schreier, Gudrun Strüber.
Das Coverfoto ist von Melanie Buhl: Die Rhumequelle im Winter.

Hier geht´s zur Leseprobe

Auftragstötung
von Manfred Piepiorka

Von Hause aus kann Kolja Schawitzki der oft zitierte Herr Mustermann sein. Unauffällig und nicht aus der Masse herausragend. Sein Lebenslauf bietet ebenfalls keine besonderen Höhepunkte. Abgesehen von seinem erfolgreichen Schulabschluss und die bestandene Verwaltungsschule. Von den Kollegen wird er akzeptiert. Die Vorgesetzten haben nichts an ihm oder seinen Arbeiten auszusetzen. Seit Antritt des Dienstes vor Jahren fühlt sich Kolja nicht dazu berufen, die Karriereleiter zu erklimmen. Nein, er ist mit seinem Sachbearbeiterposten als Verwaltungsfachangestellter im öffentlichen Dienst seiner Heimatstadt vollauf zufrieden. Privat sieht es nicht weniger unspektakulär aus. Herr Schawitzki ist mehr als zwei Jahrzehnte verheiratet. Die zwei Kinder gehen noch zur Schule. Die Familie bewohnt ein Eigenheim in einer Reihenhaussiedlung. Der stets gepflegte Vorgarten ist akkurat strukturiert und nur spärlich bepflanzt. Das Mittelklasseauto unterm Carport bietet einen gewienerten Anblick, als würde es nur an staubfreien Sonnentagen genutzt. Am heutigen Nachmittag, so gegen 17:00 Uhr erhält Kolja den mündlich übermittelten Auftrag. Die Auftraggeberin verlangte unbedingt eine Erfolgsnachricht. Eigentlich verspürt er in der momentanen Winterzeit keinerlei Interesse daran, solch einen Auftrag anzunehmen. Aber … er sieht keine andere Wahl. Also beginnt er mit den Vorbereitungen. Es dunkelt bereits, als der zum Töten beauftragte Mann aufbricht, um zu vollbringen, was von ihm verlangt wird. Sein Blick auf das Thermometer am Hauseingang erfreut ihn absolut nicht. Immerhin Minus 11o C. Hoffentlich braucht er nicht lange warten, denkt Kolja ergeben. Mit einem Ruck schultert er seinen alltäglichen Rucksack, in dem er seine für die Erledigung des Auftrags erforderlichen Werkzeuge verstaut. Der Mann hat vor, den Tatort zu Fuß aufzusuchen. Ist ja auch nicht weit. Wenn es wegen der Straßen- und Wegeverhältnissen keine größeren Schwierigkeiten gibt, kann Kolja Schawitzki in etwas mehr als 30 Minuten eintreffen. Und dann heißt es: Erstens, den geeigneten Platz vor Ort aufsuchen und ihn entsprechend herrichten. Zweitens, dem Opfer letztlich auflauern. Dann allerdings muss es schnell gehen. Es gilt, erst gefangen nehmen und umgehend töten. Nicht wirklich etwas Besonderes für Kolja. Er erlebte schon einige solcher Aktionen. Nur äußerst selten musste er einen neuen Versuch starten. Der Mehrfachtäter ist in der Hinsicht wirklich erfolgsverwöhnt. Dieser Auftrag …. Den zu Erledigenden, den kennt er gar nicht persönlich. Er ist ihm bisher noch nie, Auge in Auge gegenüberstehend, begegnet. Allerdings weiß er, wie das Opfer aussieht. Zudem ist ihm bekannt, wo es sich meistens aufhält. Trotzdem verspricht die Sache eine längere Aktion zu werden. Kolja hat so eine Vorahnung. Und die ist berechtigt. Seit Stunden wartet er nun schon am erfolgversprechendsten Ort seines Vorhabens. Bisher ist das Opfer noch nicht aufgetaucht. Der Mond erhellt die Umgebung mit mystischem silbernem Licht. Die Büsche etwas weiter hinten schirmen den leichten Wind nur notdürftig ab. Zum Glück ist der Himmel frei und es fällt kein Schnee. Dennoch, die Kälte steckt dem Lauernden bereits in allen Gliedern. Etwas zum Wärmen oder jedenfalls etwas Warmes zu trinken, das wäre absolut hilfreich, die Situation zu erleichtern. Aber damit deckte sich der zum Töten bereite Mann nicht ein. Ihm lag und liegt nur an der Erledigung des angenommenen Auftrags. Kolja weiß genau, wie er vorgehen will. Mit seinen Augen versucht er, jede kleinste Bewegung wahrzunehmen. Ein sehr kräftiges Messer steckt griffbereit seitlich im Stiefelschaft des rechten Winterstiefels. Endlich regt sich etwas. Der zum Töten entschlossene Mann macht sich bereit und spannt seine Muskeln an. Das Auflauern hat sich offensichtlich gelohnt. Mit Wucht wirft Kolja wenige Minuten später sein Opfer auf die eisige Fläche, auf der er steht. Ein flinker Griff zum Messer und ein beherzter Schlag hinter den Kopf des am Boden Liegenden. Die Bewegungen des Gefangenen lassen umgehend nach. Für jegliche Gegenwehr ist es nun eh zu spät. Mit relativ wenigen Gefühlen des Bedauerns setzt der Täter das im Mondlicht blinkende Messer an und sticht zielsicher und brutal zu. Er weiß, dieser Stich wird das Herz des Opfers treffen. Es ist keine weitere Tätigkeit erforderlich, um das Leben auszulöschen. Der wieder einmal erfolgreiche Mann räumt seine Gerätschaften und alles, was auf ihn und die vollendete Tat hinweist, zusammen. Mit selbstsicheren Schritten begibt er sich auf den Heimweg. Kolja Schawitzki ist froh, endlich nach einem strammen Fußmarsch seine warme Wohnung betreten zu können. Die Auftraggeberin wartet dort bereits. Kolja legt ein Geschirrtuch auf den Tisch und entnimmt einem Beutel den Beweis für seine Auftragserledigung heraus. Augenblicke später glänzen die Augen von Koljas Ehefrau, genauso hell wie die Schuppen des prächtigen Zanders, den ihr Mann erbeutet hat.

Links zum Nachhören und Nachsehen der NDR Sendungen

Das war ein aufregender Samstag!

Am Vormittag lief zuerst das Interview mit Anja Westphal im Radio NDR 1 Niedersachsen. Ich war erstaunt, was ich alles erzählt habe. Vor lauter Aufregung hatte ich einiges schon wieder vergessen.

Wer die Sendung verpasst hat, kann das ganze Interview hier nachhören. Es dauert insgesamt 8 Minuten.
Nachtrag: Leider ist der Link über den NDR nicht mehr verfügbar. Wer das Interview trotzdem gern hören möchte, kann sich gern bei mir melden.

Mit Anja Westphal vom Radio NDR 1 Niedersachsen

Am Abend kam dann die Sendung „Hallo Niedersachsen“ und Mein Lieblingsplatz – Die Rhumequelle.
Auch diesen Beitrag kann man  hier nachgucken. Er dauert 3 Minuten.

Ich finde es echt erstaunlich, was echte Profis in diesen wenigen Minuten alles unterbringen können. Die Mystik der Rhumequelle ist in beiden Beiträgen wunderbar eingefangen und dargestellt worden.
Herzlichen Dank dafür an Marco Schulze und Anja Westphal!

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Mein Lieblingsplatz

Kennt ihr die Sendung des NDR „Hallo Niedersachsen“?
Für die Rubrik „Mein Lieblingsplatz“ war ich heute mit einem Kamera- und Radioteam an der Rhumequelle.
Eine echt aufregende Sache – Ruma und ich kommen ins Fernsehen und zum wiederholten Male ins Radio. Der Hammer, sag ich euch!

Der Beitrag wird im Juni gesendet. Ich werde hier den genauen Termin noch bekanntgeben. Hier gehts zum Termin.

Aber von vorn: Warum das alles? Na weil mein Lieblingsplatz in Südniedersachsen ganz klar, die Rhumequelle ist!
Und warum ausgerechnet die Rhumequelle? Ganz einfach! Sie ist mir über einen langen Zeitraum Inspiration zu meinem Fantasyroman Ruma gewesen.

An ihrem Ufer kann man die Seele baumeln lassen, dem Wind in den Blättern lauschen, vom Plätschern des Wassers seine Gedanken klären lassen, dem Gesang der Vögel zuhören und vor allem: Rumas Geschichte nachfühlen.

Also kommt, lasst euch inspirieren von diesem mystischen Plätzchen in unserer wunderschönen Heimat, zwischen vom schönen Eichsfeld und dem Harz.

Und da es noch eine kleine Weile dauert, bis ich mit Ruma im Fernsehen zu sehen bin, habe ich hier ein paar Bilder zusammengestellt, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Schaut doch mal rein.
Für eine größere Ansicht, einfach auf das Bild klicken.

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2020, 2021 und die Menschlichkeit

Auf die Frage der Instagram Seite der „Kirche im NDR“, welche Fürbitten man momentan hätte, habe ich mir so meine Gedanken gemacht.
Klar, Frieden und Gesundheit für alle Menschen stehen für mich ganz oben auf meiner Fürbittenliste. Als nächster Gedanke kam mir die Überlegung, ob es in der momentanen Situation nicht auch ein bisschen mehr Menschlichkeit sein dürfte. Aber was heißt schon Menschlichkeit?

Für mich beinhaltet der Begriff Dinge wie Rücksicht, Toleranz, das Akzeptieren von anderen Denkweisen und Meinungen sowie ein friedliches Miteinander. Aber Menschlichkeit sagt auch aus, Mensch zu sein, mit all den Eigenschaften die Menschen eben ausmachen. Und das sind eben nicht nur positive Wesenszüge und Handlungsweisen. Jeder und jede hat auch dunkle Seiten in sich. Mein ehemaliger Yogalehrer nannte es: „Die Mördergrube des Herzens“.
Aber wenn ich mich so umsehe, in meinem Umfeld und in der Welt, dann sind sehr viele Menschen eher im negativen Sinne der Bedeutung menschlich. Der positive Sinn wird immer seltener. Anstand, Sitte und Moral werden zu kostbaren, weil nur noch spärlich vorkommenden Blüten des menschlichen Verhaltens.

Wie ein riesiges Brennglas bringt die Corona-Pandemie Dinge zum Vorschein, die vorher kaum bemerkt wurden. Was zuvor gut und wichtig war, ist es jetzt umso mehr. Soziale Kontakte fehlen vielen Menschen gerade in der dunklen Jahreszeit besonders schmerzlich.
Was vorher schon unwichtig, nicht gut oder gar schlecht war, empfinden wir jetzt als umso schlimmer. Rücksichtslosigkeit, Egoismus, die Gier nach mehr scheint in manchen Situationen und bei einigen Menschen übermächtig und nahezu menschlich normal zu werden.

Die ganze Corona-Situation erinnert mich an eine meiner Lieblingsserien. An „The Walking Dead“. Wer die Serie nicht kennt: Es ist eine Zombieserie. Zum Teil echt hammerhart, was dort passiert, und eigentlich bin ich kein Fan von Zombiegeschichten. Aber hier wird nach wenigen Folgen deutlich, dass nicht die Zombies das größte Problem sind, sondern die Menschen mit ihrem menschlichen Verhalten der negativen Art. Jede/r ist sich selbst der Nächste, schützt im besten Fall noch die Menschen, die um ihn herum leben, aber sogar das erreicht bei vielen schnell Grenzen.
Der Egoismus einzelner reißt oft eine ganze Gruppe mit ins Verderben. Von Menschlichkeit der positiven Art sind einige weit entfernt. Und doch gibt es immer wieder diejenigen, die sich für andere aufopfern, sich kümmern und helfen wo sie können. Manche mit Heldentaten, aber ebenso viele mit kleinen Dingen.

Es sind auch im wahren Leben nicht immer die großen Heldentaten, die zählen. Kleine Dinge können so viel Freude bereiten. Ein Telefonat mit Menschen, die unter Einsamkeit leiden, ein liebes Wort für Menschen, die traurig sind. Ein kleines Mitbringsel für die, die einem am Herzen liegen oder ein Hilfsangebot für jene, die gerade Hilfe benötigen.

Oft ist ein herzliches Dankeschön der Ansporn dafür, weitere positive Dinge in die Welt zu bringen. Und die können sich, wie die Coronaviren auch, exponentiell verbreiten, können ansteckend sein und sich in Windeseile über die Welt und die Menschheit ausbreiten.

Lasst uns unsere Menschlichkeit nicht auf die negative Seite reduzieren, nutzen wir verstärkt die positiven Aspekte des Menschseins.
Nutzen wir die Chance, Gutes zu tun!

Melanie Buhl

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Immer erscheint irgendwo ein Regenbogen …

In dunklen Zeiten des Lebens übermannt uns manchmal ein Gefühl der Ohnmacht, die Sorge nichts an unserer Situation ändern zu können. Verzweiflung macht sich schnell breit. Ungeduld und Ungewissheit zerren schwer an den Nerven.

Wenn man es dann schafft, einen Schritt zurückzutreten, durchzuatmen und der Zeit die Chance gibt neue Wege zu ebnen, dann kann man ihn bald sehen – den Regenbogen der Hoffnung, der auf jedes Unwetter folgt, sobald die Sonne ihre wärmenden Strahlen wieder über das Land schickt.

Manchmal hilft es, sich auf die Dinge im Leben zu konzentrieren, die das Leben trotz der Krise schön und lebenswert machen. Kraft aus ganz einfachen Quellen zu ziehen.

Wir sollten niemals die Hoffnung verlieren, dass es immer irgendwo einen Regenbogen für uns gibt und es wieder Licht wird!

Melanie Buhl

 

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Frohe Weihnachten …

… trotz allem, oder gerade wegen der aktuellen Situation möchte ich euch allen frohe Weihnachten und ein gesundes und lichtvolles neues Jahr wünschen.

Das ausgehende Jahr hat uns allen einiges abverlangt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und niemand kann beurteilen, wie schwer das Päckchen des anderen ist. Oft muss ich an den Spruch denken, den mir vor Jahren meine Klassenlehrerin ins Poesiealbum geschrieben hat:

Urteile nie über einen Menschen, ehe du nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bist!

Indianisches Sprichwort

Ein bisschen mehr Nächstenliebe, Rücksicht, Geduld und Toleranz könnten durchaus helfen die Krise leichter auszuhalten und zu überstehen.

Viele Dinge werden noch lange nicht in gewohnten Bahnen laufen. Das fällt dem einen leichter, dem anderen schwerer. Es ist aber auch eine Chance neue Wege zu gehen, Dinge zu verändern und vielleicht neues Gutes zu entdecken.

Einige meiner Kolleginnen und Kollegen haben, wegen ausgefallener Lesungen und anderer Buch-Events, neue Wege gesucht und gefunden, um ihre Leser zu unterhalten.

Ich habe in diesem Jahr einige Lesungsvideos gedreht und auf meinem YouTubeKanal hochgeladen. Natürlich grandios unterstützt von meinen beiden Söhnen, die mir stets mit Rat und Tat bei solchen Experimenten zur Seite stehen. Das war für mich ungewohntes Terrain, da ich ja gewöhnlich „Live-Publikum“ bei den Lesungen habe. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, diesen neuen Weg zu entdecken. Das hätte ich ohne Corona vielleicht nicht gewagt.
Wer diese Videos noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen.

Hoffen wir trotzdem, dass im nächsten Jahr Lesungen wieder „Live“ möglich sein werden. Denn ich vermisse den Kontakt zu den Leserinnen und Lesern, das direkte Feedback, sowie meinen lieben Kolleginnen und Kollegen mit denen ich oft zusammen auf Tour bin.

Bis dahin bleibt alle gesund und kommt gut ins neue Jahr!

Liebe Grüße
Melanie Buhl

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