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Kategorie: Gedichte

Frohe Weihnachten …

… trotz allem, oder gerade wegen der aktuellen Situation möchte ich euch allen frohe Weihnachten und ein gesundes und lichtvolles neues Jahr wünschen.

Das ausgehende Jahr hat uns allen einiges abverlangt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und niemand kann beurteilen, wie schwer das Päckchen des anderen ist. Oft muss ich an den Spruch denken, den mir vor Jahren meine Klassenlehrerin ins Poesiealbum geschrieben hat:

Urteile nie über einen Menschen, ehe du nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bist!

Indianisches Sprichwort

Ein bisschen mehr Nächstenliebe, Rücksicht, Geduld und Toleranz könnten durchaus helfen die Krise leichter auszuhalten und zu überstehen.

Viele Dinge werden noch lange nicht in gewohnten Bahnen laufen. Das fällt dem einen leichter, dem anderen schwerer. Es ist aber auch eine Chance neue Wege zu gehen, Dinge zu verändern und vielleicht neues Gutes zu entdecken.

Einige meiner Kolleginnen und Kollegen haben, wegen ausgefallener Lesungen und anderer Buch-Events, neue Wege gesucht und gefunden, um ihre Leser zu unterhalten.

Ich habe in diesem Jahr einige Lesungsvideos gedreht und auf meinem YouTubeKanal hochgeladen. Natürlich grandios unterstützt von meinen beiden Söhnen, die mir stets mit Rat und Tat bei solchen Experimenten zur Seite stehen. Das war für mich ungewohntes Terrain, da ich ja gewöhnlich „Live-Publikum“ bei den Lesungen habe. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, diesen neuen Weg zu entdecken. Das hätte ich ohne Corona vielleicht nicht gewagt.
Wer diese Videos noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen.

Hoffen wir trotzdem, dass im nächsten Jahr Lesungen wieder „Live“ möglich sein werden. Denn ich vermisse den Kontakt zu den Leserinnen und Lesern, das direkte Feedback, sowie meinen lieben Kolleginnen und Kollegen mit denen ich oft zusammen auf Tour bin.

Bis dahin bleibt alle gesund und kommt gut ins neue Jahr!

Liebe Grüße
Melanie Buhl

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November – Gedanken

November – Gedanken

Gedanken treiben dahin.
Verlieren sich im Lauf der Zeit.
Zerrieben in den Mühlen des Geschehens.
Nicht mehr sichtbar
verlieren sie an Intensität
und sind doch nicht fort.
Was ist wirklich wichtig?
Erkenne dich selbst.
Erkenne dein Gegenüber.
Was ist wahr?
Was nur eine Spiegelung?
Oben oder unten?
Himmel oder Erde?
Wolken oder Wasser?
Manches ist nicht so,
wie es scheint.
Manches ist nicht so,
wie es einst war.
Veränderung ist Leben.
Beständigkeit ist Halt.
Von allem etwas ist gut.

Melanie Buhl

 

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Eine morgendliche Inspiration

Black, white and sweet

Verführerischer Duft am frühen Morgen.
Heiß und samtig dunkel
wie die eben vergangene Nacht.
Sinne erwachen.
Geschmack – voll von unbändigem Verlagen
sich zu vereinen mit kühler sanfter Milch und der Süße von Zucker.
Eng umschlungen schmiegen sie sich an den Rand der Tasse,
wirbeln umeinander – vom Rühren des Löffels dazu verführt.
Versinken seufzend in der Tiefe,
verschmelzen ineinander und werden
EINS.

Wer kennt schon Lilith?

Wer kennt schon Lilith? Die erste Frau Adams wird in den meisten Übersetzungen alter Bibeltexte nur ganz kurz als Dämon erwähnt. In einigen Quellen gibt es aber deutlich mehr über sie zu lesen. Sehr schön hat Jennifer Schreiner in Romanform Lilith zu neuem Leben erweckt. Ihre Bücher Himmelherz, Menschenherz und Engelherz sind sehr empfehlenswert.

Meine eigene Hommage an Lilith die Urmutter und Urfrau habe ich in Gedichtform geschrieben.

Der Clown

Der viel zu frühe und tragische Tod von Robin Williams hat mich, wie auch viele andere die seine Filme mochten, sehr berührt.
Der Zwiespalt zwischen dem nach außen lustigen und nach innen tieftraurigen Clown inspirierte mich vor langer Zeit zu diesem Gedicht.

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