Melanie Buhl

Autorin

Kategorie: Aktuelles (Seite 1 von 7)

Ruma bei radio ffn

Was fĂŒr ein aufregender Vormittag😎
Ich war heute mit Ruma zum Interview bei radio ffn im Studio Göttingen.
Die liebe Nina Maria hat mir allerhand Fragen zu Ruma, zur Sage selbst und zur Entstehungsgeschichte meines Buches gestellt.
Ich war ganz schön aufgeregt aber es hat total viel Spaß gemacht. Das Radio Team ist echt toll und Jan Fragel hat ein wunderbares Erinnerungsfoto von Nina Maria, Ruma und mir gemacht.
Ich geb euch hier bald Bescheid, wann der Beitrag gesendet wird 😍

Ruma im Tageblatt

Hier ist sie nun: meine Ruma im Tageblatt.

Leider hat die Reporterin unseren Mahnehund komplett unterschlagen 🙁 . DafĂŒr hat sie mich ein Jahr jĂŒnger gemacht 🙂

Link zum Tageblatt

Rezension „Unplugged“ von Tina MĂŒller

Überraschend, Anders und doch genau das, was ich erhofft hatte

Bevor ich mir das Buch „Unplugged“ von Tina MĂŒller fĂŒr den Urlaub zulegte, habe ich in den Rezensionen zu diesem Kurzgeschichtenband gestöbert. Ich hatte dadurch einige Erwartungen an dieses BĂŒchlein. Und ich wurde nicht enttĂ€uscht. Im Gegenteil, ich kann mich all den sehr positiven Meinungen nur anschließen.

Klappentext:

Die Short Stories in „Unplugged“ beschreiben Momentaufnahmen aus dem Leben verschiedener Menschen, Blickwinkel und Situationen. In den 14 genreĂŒbergreifenden Kurzgeschichten gelingt es Tina MĂŒller ihre Leser bildhaft zu unterhalten und auch fĂŒr ĂŒberraschende Lese-Momente zu sorgen.

Einige der Geschichten erinnerten mich an Roald Dahl und seinen feinsinnigen, schwarzen Humor. Die Plott-Twists kamen manchmal so plötzlich, so unerwartet und doch so glaubwĂŒrdig daher, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. (z.B. StiefmĂŒtterchen oder Der Mann, der zu viel wusste)

Einige der anderen Geschichten machten mich sehr nachdenklich und ich habe sie zum Teil zwei Mal hintereinander gelesen, um ihre ganze TiefgrĂŒndigkeit (z.B. Kein Tag wie gestern oder Elfenbein) richtig zu erfassen. Die psychologischen Aspekte darin waren sehr spannend.

Dieser Mix aus spannenden, makaberen, tiefgrĂŒndigen, traurigen und lustigen Geschichten hat mir sehr gut gefallen.

Einziger Kritikpunkt: ich hatte es viel zu schnell durch und wĂŒrde mir daher eine Fortsetzung wĂŒnschen.

„Unplugged“ von Tina MĂŒller
Taschenbuch 6,90€ / 84 Seiten
E-Book 3,99€
ISBN: 978-3-7448-9586-6

Über die Autorin:

Tina MĂŒller schreibt und liest Geschichten seit sie fĂŒnf Jahre alt ist. Sie hat u.a. 8 Jahre als Lektorin, Produktmanagerin und Online-Redakteurin in einem Verlag gearbeitet. Die bibliophile Betriebswirtin bloggt seit zehn Jahren ĂŒber BĂŒcher. Weitere Informationen finden sich in ihrem Buchblog: www.buchnotizen.de.

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Der Countdown lĂ€uft …

Mein Ruma-Projekt ist in das nĂ€chste Level aufgestiegen😉

Textblock und Cover sind fertig. Jippieeee!
Der Probedruck ist in Auftrag gegeben. Nun heißt es warten …

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Ruma … und es geht voran

Es gibt so Tage, die sind einfach schöner als andere!
Mein Tag begann heute mit einem wunderbaren Telefonat 😍!
Meine liebe Lektorin Michaela Schreier hat mir heute frĂŒh so ein tolles Feedback zu meinem Manuskript gegeben, dass ich den ganzen Tag schon wie auf Wolken schwebeđŸ™†â€â™€ïž
Und weil das so ist, kommt hier fĂŒr euch (oben im Bild) der erste Satz des 1.Kapitels.

 

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Adventskalender 2018

Im Laufe des vergangenen Jahres sind mir oft Zitate bekannter Schriftsteller und Autoren ins Auge gesprungen.
Die meisten, die dicke BĂŒcher und lange Geschichten verfassen, hinterlassen ihrer Leserschaft auch kurze, oft zum Nachdenken anregende Lebensweisheiten.

Die, die mir am besten gefallen haben, habe ich fĂŒr euch gesammelt und in diesem Adventskalender zusammen gestellt.

Ab 1. Dezember werde ich hier jeden Tag ein Zitat posten. Schaut gern immer mal wieder herein!

Ich wĂŒnsche euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit!

FĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Ansicht, einfach auf das Bild klicken!

Die Zeit – wie sie uns in Geschichten begegnet und welche Möglichkeiten sich uns als Autoren auftun

Hier zum Nachlesen mein Beitrag zur Creativo Herbstlesung
in der Stadtbibliothek Duderstadt am 5. Oktober 2018:

Zeit – sie kann quĂ€lend langsam vergehen, bis zum gefĂŒhlten Stillstand und in einer anderen Situation rasend schnell an uns vorbeirauschen. Jeder kennt das!

Aber was genau ist denn nun die Zeit? Albert Einstein, der große Experte fĂŒr Zeit und Raum, sagte ganz pragmatisch: Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
Aber ist es so einfach? Ich hab mal versucht, dem PhÀnomen Zeit auf den Grund zu gehen.

Bei Wikipedia steht: Die Zeit ist eine physikalische GrĂ¶ĂŸenart…. Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen GrĂ¶ĂŸen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung.

Wenn man der RelativitÀtstheorie folgt, dann ist auch das zu kurz gegriffen, denn Zeit ist nicht nur eine Abfolge, sondern bildet mit dem Raum eine vierdimensionale Raumzeit.

Albert Einstein erklĂ€rte die RelativitĂ€t so: Wenn man zwei Stunden lang mit einem MĂ€dchen zusammensitzt, meint man, es wĂ€re eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wĂ€ren zwei Stunden. Das ist RelativitĂ€t

Zeit definiert sich also darĂŒber, was man macht und wie man sein Tun gerade empfindet. Zeit vergeht fĂŒr jeden und in jeder Situation anders.

Steigt man noch tiefer in die moderne Physik ein und beschÀftigt sich mit der Quantenmechanik, dann wird es noch verwirrender. In diese Bereiche möchte ich jetzt aber nicht eintauchen, da ich es selbst, wenn auch sehr interessant finde, nicht völlig verstehe.

Ich möchte mich bei der Betrachtung der Zeit auf die Ebenen beschrĂ€nken, die uns Autorinnen und Autoren zur VerfĂŒgung stehen. Denn Francis Bacon, ein englischer Philosoph, sagte: BĂŒcher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.

Oder um es mit Thomas Carlyles (schottischer Essayist und Historiker) Worten zu sagen: In BĂŒchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.

Wir haben in unseren Geschichten, Gedichten und Romanen eine schier unendliche FĂŒlle an Möglichkeiten mit der Zeit zu spielen.
Wir können unsere Leser in vergangene und zukĂŒnftige Welten entfĂŒhren, wir können mĂŒhelos hin und her springen und je nach ErzĂ€hlperspektive von Geschehnissen, die an vielen verschiedenen Orten gleichzeitig ablaufen, berichten.

Die Protagonisten, die wir erschaffen und die Welten in denen sie leben, können nahezu unsterblich werden. Zumindest so lange sie von Menschen gelesen werden. FĂŒr sie spielt Zeit keine Rolle.
Nehmen wir als Beispiel Karl Mays Winnetou. Ihn kennt fast jeder, auch wer die BĂŒcher nie gelesen hat. Ich hab so manche TrĂ€ne vergossen, als er im letzten Band starb! Aber – ich kann seine Zeit zurĂŒckdrehen und seine Geschichte wieder und wieder von vorn lesen. Er stirbt nicht wirklich, denn in meinem Kopf bleibt er stets lebendig und somit zeitlos.
Auch seine Welt geht nie unter, mögen die Weißen in den BĂŒchern noch so hart mit den Indianern umgehen.
Ebenso ist Tolkiens Welt Ea, in der auch Mittelerde liegt und in der wiederum Der Herr der Ringe, Der kleine Hobbit oder Das Silmarillion spielen, fĂŒr Leser und Fans unvergĂ€nglich. Hogwarts, Avalon, Tatooine, phantastische Welten aller erdenklichen Arten, die Liste der Beispiele könnte jeder fĂŒr sich endlos fortsetzen.
Die Zeiten, in denen diese Geschichten spielen, empfinden wir, wenn wir in die Geschichten eintauchen, fĂŒr eine Weile auch als unsere Zeiten. Selbst wenn die betreffende Zeit nicht nĂ€her definiert ist. Bei Star Wars heißt er nur: Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Obwohl lediglich der Ort fremd ist, empfinden wir auch die Zeit als fremd. Und auch wenn es heißt: vor langer Zeit, meinen doch die meisten, das Sci-Fi-WeltraummĂ€rchen wĂŒrde in der Zukunft spielen.

Gerade in der Science-Fiction haben wir grandiose Möglichkeiten mit der Zeit zu spielen. Wir können nicht nur unsere Leser in verschiedene Zeiten und an ferne Orte fĂŒhren, sondern auch unsere Protagonisten auf Zeitreisen schicken. In die Zukunft, in die Vergangenheit und auch immer wieder hin und her. Die sich hier ergebenden Verwirrungen und wie vielfĂ€ltig Autoren sie lösen, finde ich sehr spannend. Zum Beispiel: was könnte passieren, wenn jemand in die Vergangenheit reist, seine eigene Großmutter heiratet oder seinen Urgroßvater umbringt?
Oder anders herum, wenn jemand in die Zukunft reist und die Lottozahlen von der nĂ€chsten Woche erfĂ€hrt? Ganz knifflig wird es, wenn jemand in die Zukunft nach seinem eigenen Tod reist, seine Todesursache erfĂ€hrt, dann wieder ein StĂŒck zurĂŒckreist und seinen Tod verhindert?
Ich muss aber manchmal auch Star Treks Captain Janeway vom Raumschiff Voyager recht geben: Solche Zeitparadoxien können zu Kopfschmerzen fĂŒhren.

Was bedeutet das fĂŒr uns Autorinnen und Autoren?
Wir haben eine gewisse Verantwortung gegenĂŒber unseren erschaffenen Figuren und Welten. Wir mĂŒssen sehr darauf achten, dass sie und ihre Handlungen im Rahmen ihrer eigenen Zeit und physikalischen Gesetze logisch sind. Unrealistische bzw. unlogische HandlungsstrĂ€nge machen beim Lesen keinen Spaß.
Nehmen wir als Beispiel Harry Potter. Die Zauberer in seiner Welt, die ja eigentlich nur eine Welt innerhalb unserer Welt ist, sind trotz Magie nicht allmĂ€chtig. Alle Zauber, die sie verwenden, folgen ihren eigenen, ich nenne sie mal: Rowling’schen Gesetzen. Tote können nicht wieder lebendig werden und manche Dinge, wie Rons Zauberstab, lassen sich einfach nicht reparieren.

Logische und realistische Figuren und Welten bleiben den Lesern in deutlicherer Erinnerung und können auch reale Zeiten ĂŒberdauern.
Dabei ist es unerheblich, ob der Protagonist leidet, stirbt oder sogar seine Welt untergeht. Ja, es fĂŒhrt mitunter zu einem sehr viel bleibenderen Eindruck, wenn die Geschichten kein Happy-End haben!

Einige Protagonisten spekulieren selbst ĂŒber das Wesen der Zeit. Als Abschluss möchte ich hier erneut aus Star Trek zitieren. Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise D und E sagte: Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit wĂŒrde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser GefĂ€hrte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich … sind wir alle nur sterblich.

 Melanie Buhl, zur Herbstlesung der Creativo 2018

Weil wir in diesem Jahr eine Anthologiepause eingelegt haben,
haben wir die Texte der Herbstlesung in einer kleinen BroschĂŒre zusammengefasst.
Sie konnte nach der Lesung fĂŒr 2,-€ erworben werden.

Es gibt noch ein paar Restexemplare!
Wer alle BeitrÀge, Geschichten und Gedichte noch einmal lesen möchte,
der kann die Hefte zzg. Versand bei mir bestellen.
Nur solange der Vorrat reicht!

 

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Geheimnis gelĂŒftet

Jetzt ist es endlich raus! Das Geheimnis, um wen oder was es in meinem neuen Roman geht, habe ich nun endlich gelĂŒftet!

Nachdem ich ungefÀhr vier Jahre an der Idee gefeilt, seitenweise Notizen gemacht und wieder verworfen habe, durfte ich vor einigen Wochen sagen: das Manuskript von 200 Normseiten ist fertig!
Naja … fertig soweit, dass momentan einige Testleser damit beschĂ€ftigt sind, mir ein Feedback zu geben, sowie Schwachstellen und Plot-Fehler aufzuzeigen. Und dann geht’s selbstverstĂ€ndlich noch zu meiner Lektorin …

Ja, aber worum geht es?

Wie ich schon einige Male angedeutet habe, geht es um eine regionale Sagengestalt. Eigentlich um mehrere 😉

Es ist … tadadaaaa …
die Rhumenixe
Ruma.
Und in weiteren Hauptrollen: der Riese Romar und der RĂŒdershĂ€user Mahnehund mitsamt seinem Herrn.

Inspiriert wurde ich bei einem der unzÀhligen SpaziergÀnge an der Rhumequelle. Dort hÀngt eine kleine Tafel, auf der mit wenigen SÀtzen die Geschichte der traurigen Nixe, die der Quelle den Namen gab, zu lesen ist.

Diese Geschichte ist sehr kurz und ließ mir vieeel Platz fĂŒr eigene Gedanken, Fantasien und Inspirationen. Warum ist das alles so gekommen? Warum nicht anders? Was passierte danach? Alles Fragen, die mich zum Schreiben motivierten.

Immer wieder bin ich zum Ort des Geschehens, der Rhumequelle gepilgert und hab Ruma nachgespĂŒrt. Wie hat sie gelebt? Hatte sie Eltern, Geschwister, Freunde? Wie hat sie die einzelnen Geschichten und Begebenheiten erlebt?

Wenn ich an der Quelle saß und ganz still war, dann kamen die Ideen ganz von allein, als wĂŒrde Ruma mir dort ihre eigene Geschichte erzĂ€hlen … es ist ein sehr mystischer Ort. Voller Magie …

Wer die Rhumequelle noch nicht kennt, sollte einmal dort hin wandern. Es lohnt sich, wie man auf dem Bild oben sieht!

Ja ­ und vor ein paar Tagen habe ich dann bei einer Lesung in Rhumspringe, den Landfrauen vom Rhumetal aus meiner Ruma vorgelesen. Sie, die die Originalgeschichte der Ruma in- und auswendig kennen, haben aufmerksam meiner Geschichte gelauscht. Sie sind sehr gespannt wie es weiter geht und möchten informiert werden, sobald das Buch erscheint.

Das wird aber leider noch ein bisschen dauern.
Wenn meine Testleser fertig sind, dann geht das Manuskript an meine Lektorin. Wenn alle Korrekturen und VerÀnderungen gemacht sind, folgt die Gestaltung des Covers und das Setzen des Textes vom Verlag.

Ich hoffe, dass einmal viele Leser Gefallen an Ruma finden werden.
Und wer weiß … vielleicht kommen diese Leser dann in unsere schöne Heimat, ins Eichsfeld, um selber auf den Spuren von Ruma zu wandeln …

Ich wĂŒrde mich sehr darĂŒber freuen, und Ruma auch!

 

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